Anleitung — geprüft im Oktober 2026 — Dauer etwa 7 Minuten

Bevor Sie eine E-Mail-Adresse erstellen

Was Sie brauchen

Eine E-Mail-Adresse anzulegen dauert meist nur eine Viertelstunde. Es geht leichter, wenn Sie vorher alles bereitlegen. Sie bekommen dabei ein Postfach, also Ihren elektronischen Briefkasten, in dem Ihre E-Mails ankommen. Die Firma, die das Postfach betreibt, heißt E-Mail-Anbieter. Legen Sie sich zurecht:

Welcher Anbieter passt zu Ihnen?

Alle hier genannten Anbieter sind seriös, und Sie können mit jedem gut leben. Die meisten kostenlosen Postfächer bezahlen sich über Werbung. Werbefreie Postfächer kosten einen kleinen monatlichen Betrag.

Eine einfache Faustregel: Haben Sie ein Android-Handy, also ein Smartphone, das kein iPhone ist, liegt Gmail nahe, denn ein Google-Konto brauchen Sie dort ohnehin. Mit einem iPhone ist eine iCloud-Adresse bequem. Möchten Sie einen kostenlosen deutschen Anbieter, nehmen Sie GMX oder WEB.DE. Wer keine Werbung möchte und dafür etwas zahlt, ist bei Posteo oder mailbox.org richtig. Für den Anfang reicht eine einzige Adresse.

Den Adressnamen wählen

Den Teil vor dem @ dürfen Sie selbst bestimmen. Der Teil dahinter heißt Endung und gehört zum Anbieter, etwa @gmx.de oder @gmail.com. Diese Tipps helfen bei der Wahl:

Wählen Sie mit Bedacht: Eine Adresse lässt sich später meist nicht einfach umbenennen. Im Zweifel legen Sie eine neue an und teilen sie allen mit.

Achtung: Tippen Sie die Adresse des Anbieters selbst oben in die Adresszeile Ihres Browsers, zum Beispiel gmx.net oder web.de. Beginnen Sie die Anmeldung nicht über Werbeanzeigen, Links in E-Mails oder Treffer einer Suchmaschine, die als „Anzeige“ markiert sind. Betrüger bauen Anmeldeseiten täuschend echt nach. Und: Für ein kostenloses Postfach geben Sie niemals Bank- oder Kreditkartendaten ein.

So geht es weiter

In den folgenden Anleitungen dieses Kurses finden Sie für jeden der genannten Anbieter eine eigene Schritt-für-Schritt-Anleitung. Sie brauchen nur die eine, die zu Ihrer Wahl passt. Jede Anleitung nennt zuerst, was Sie bereitlegen sollten, führt dann durch jeden einzelnen Bildschirm und endet mit einem kurzen Sicherheits-Check.

Nehmen Sie diese Seite als Spickzettel mit: Handy und Passwortheft liegen bereit, das Passwort ist ausgedacht, die Ausweichnamen stehen auf dem Zettel. Dann kann es losgehen. Und keine Sorge: Wenn unterwegs etwas schiefgeht, brechen Sie einfach ab und beginnen später von vorn. Das passiert vielen beim ersten Mal.

Zum Nachlesen beim Anbieter

Alle Angaben ohne Gewähr. Wir prüfen die Inhalte sorgfältig, aber Abläufe, Preise, Gesetze und Bildschirme ändern sich. Bevor Sie etwas Wichtiges entscheiden — etwa bei Geld, Verträgen, Gesundheit oder Behörden —, informieren Sie sich bitte unbedingt selbst direkt beim Anbieter oder bei der zuständigen Stelle.