Was ist ein Akku?
Ein Akku ist der Stromspeicher Ihres Geräts. Sie können ihn sich wie eine wiederauffüllbare Thermoskanne vorstellen: Statt Kaffee ist Strom darin, und wenn er leer ist, füllen Sie ihn einfach wieder auf. Das unterscheidet den Akku von einer Wegwerf-Batterie, die man nach Gebrauch entsorgen muss.
Smartphones, Tablets und Klappcomputer haben alle einen eingebauten Akku. Deshalb funktionieren sie auch ohne Steckdose, zum Beispiel im Garten oder unterwegs.
Den Ladestand ablesen
Wie viel Strom noch im Akku ist, zeigt Ihnen ein kleines Zeichen auf dem Bildschirm. Es sieht aus wie eine liegende Batterie und sitzt meist am oberen oder unteren Bildschirmrand. Oft steht eine Zahl daneben, zum Beispiel 80 Prozent. Prozent bedeutet hier: Anteil der vollen Ladung. 100 Prozent heißt randvoll, 50 Prozent heißt halb voll.
Wird der Akku knapp, meldet sich das Gerät von selbst. Es zeigt eine Warnung, oft wird das Batterie-Zeichen rot. Das ist kein Grund zur Sorge. Es heißt nur: Bald bitte ans Ladekabel.
Richtig laden
Zum Laden stecken Sie das Ladekabel in das Gerät und das andere Ende in die Steckdose, meist über einen kleinen Steckdosen-Aufsatz, das Netzteil. Ein Netzteil ist das kleine Kästchen zwischen Steckdose und Kabel.
Viele Menschen fragen sich: Wann soll ich laden? Die Antwort ist beruhigend einfach: wann immer es Ihnen passt. Sie müssen nicht warten, bis der Akku leer ist. Sie dürfen auch zwischendurch laden, eine halbe Stunde hier, zwei Stunden da. Moderne Geräte regeln das Laden selbst und hören automatisch auf, wenn der Akku voll ist. Sie können also nichts falsch machen.
Viele laden ihr Gerät einfach über Nacht. Auch das ist bei heutigen Geräten in Ordnung.
So bleibt der Akku lange fit
Ein Akku ist ein Verschleißteil. Das bedeutet: Er wird über die Jahre langsam schwächer, so wie Schuhsohlen sich abnutzen. Das ist normal. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten hält er aber deutlich länger:
- Hitze meiden. Lassen Sie das Gerät nicht in der prallen Sonne oder im heißen Auto liegen. Hitze mag kein Akku.
- Starke Kälte meiden. Im Winter gehört das Smartphone in die Innentasche, nicht auf die kalte Fensterbank.
- Zwischendurch laden. Der Akku muss nicht erst ganz leer werden. Ihm geht es am besten, wenn er weder ständig randvoll noch völlig leer ist.
- Original-Zubehör nutzen. Verwenden Sie am besten das mitgelieferte Ladekabel und Netzteil oder Zubehör aus dem Fachgeschäft.
Merksatz: Laden Sie, wann es Ihnen passt, und halten Sie das Gerät von großer Hitze fern. Mehr Pflege braucht ein Akku nicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Akku ist der wiederaufladbare Stromspeicher Ihres Geräts.
- Das Batterie-Zeichen am Bildschirmrand zeigt, wie voll er ist.
- Laden dürfen Sie jederzeit, auch zwischendurch oder über Nacht.
- Große Hitze und starke Kälte tun dem Akku nicht gut.
- Dass ein Akku über Jahre schwächer wird, ist normal.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Was ist ein Akku?
Der Akku ist der eingebaute Stromspeicher. Anders als eine Wegwerf-Batterie können Sie ihn immer wieder aufladen.
Frage 2 von 3: Wo sehen Sie, wie voll der Akku noch ist?
Das kleine Batterie-Zeichen am Bildschirmrand zeigt den Ladestand. Je voller das Zeichen, desto voller der Akku.
Frage 3 von 3: Was tut dem Akku auf Dauer gut?
Akkus mögen weder große Hitze noch völlige Entleerung. Laden Sie einfach zwischendurch, das ist die beste Pflege.