Ein Programm öffnen
Ein Programm ist ein Werkzeug auf Ihrem Gerät, etwa zum Briefeschreiben oder Fotoansehen. Zum Starten kennen Sie inzwischen mehrere Wege, und alle führen zum selben Ziel:
- Über den Desktop: Doppelklick auf das Symbol, also zweimal schnell hintereinander die linke Maustaste drücken.
- Über die Taskleiste: ein einfacher Klick auf ein angeheftetes Symbol.
- Über das Startmenü: auf den Startknopf klicken und das Programm in der Liste auswählen.
- Über die Suche: den Namen eintippen und den Treffer anklicken. Das ist oft der schnellste Weg.
Nach dem Start öffnet sich ein Fenster. Ein Fenster ist der rechteckige Rahmen, in dem das Programm auf dem Bildschirm erscheint, wie ein Blatt Papier auf dem Schreibtisch. Manchmal dauert das Öffnen ein paar Sekunden. Klicken Sie dann nicht mehrfach, sonst öffnet sich das Programm am Ende doppelt.
Schließen ist nicht gleich Schließen
Oben rechts in jedem Fenster sitzen drei kleine Knöpfe. Der wichtigste ist das X ganz rechts: Ein Klick darauf schließt das Programm wirklich. Es wird beendet und verschwindet vom Bildschirm und aus der Taskleiste.
Daneben gibt es den Strich. Er minimiert das Fenster nur. Minimieren bedeutet: Das Fenster verschwindet vom Bildschirm, aber das Programm läuft im Hintergrund weiter. Es ist wie ein Buch, das Sie zugeklappt auf den Tisch legen: aus den Augen, aber nicht weggeräumt. In der Taskleiste bleibt sein Symbol markiert, und ein Klick darauf holt es zurück.
Der Unterschied ist wichtig: Wer nur minimiert, sammelt mit der Zeit viele offene Programme an. Das ist nicht schlimm, kann das Gerät aber langsamer machen. Wollen Sie ein Programm nicht mehr benutzen, schließen Sie es mit dem X.
Die Nachfrage beim Schließen
Manchmal fragt ein Programm beim Klick auf das X: Möchten Sie die Änderungen speichern? Das ist keine Fehlermeldung, sondern Fürsorge. Das Programm hat gemerkt, dass Sie etwas geschrieben oder verändert haben, das noch nicht gesichert ist. Sie haben dann meist drei Möglichkeiten: Speichern sichert die Arbeit und schließt, Nicht speichern verwirft sie und schließt, Abbrechen lässt alles offen, als wäre nichts gewesen. Im Zweifel wählen Sie Speichern oder Abbrechen, dann geht nichts verloren.
Am Smartphone oder Tablet
Am Smartphone gibt es kein X. Wenn Sie mit der Home-Geste oder der Home-Taste aus einer App gehen, wird sie nur beiseitegelegt und läuft im Hintergrund weiter. Das ist so gewollt und völlig in Ordnung: Das Gerät verwaltet die offenen Apps von selbst, und beim nächsten Antippen ist die App sofort wieder da. Sie müssen Apps im Alltag nicht eigens beenden. Wie es trotzdem geht, etwa wenn eine App hakt, lernen Sie in einer späteren Lektion dieses Kurses.
Merksatz: Das X schließt wirklich, der Strich legt nur beiseite. Und eine Nachfrage beim Schließen ist Fürsorge, kein Fehler.
Das Wichtigste in Kürze
- Programme starten Sie per Doppelklick, Taskleiste, Startmenü oder Suche.
- Das X oben rechts beendet ein Programm wirklich.
- Der Strich minimiert nur, das Programm läuft unsichtbar weiter.
- Die Speichern-Nachfrage schützt Ihre Arbeit, im Zweifel Speichern wählen.
- Am Smartphone laufen Apps im Hintergrund weiter, das ist normal.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Mit welchem Knopf schließen Sie ein Fenster am Computer wirklich?
Das X oben rechts beendet das Programmfenster wirklich. Der Strich minimiert es nur, es läuft dann unsichtbar weiter.
Frage 2 von 3: Was passiert am Smartphone, wenn Sie mit der Home-Geste aus einer App gehen?
Die Home-Geste legt die App nur beiseite. Sie bleibt im Hintergrund geöffnet und ist beim nächsten Antippen sofort wieder da.
Frage 3 von 3: Ein Programm fragt beim Schließen, ob Änderungen gespeichert werden sollen. Warum?
Das Programm passt auf Sie auf: Ungespeicherte Arbeit würde beim Schließen verloren gehen, deshalb fragt es sicherheitshalber nach.