Lektion 2 von 5 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 7 Minuten

Anbieter, Anschluss, Router

Der Weg bis in Ihr Wohnzimmer

In der letzten Lektion haben Sie das weltweite Netz kennengelernt. Aber wie kommt es von dort bis zu Ihnen nach Hause? Die Antwort besteht aus drei Teilen: einem Anbieter, einem Anschluss und einem Router. Das klingt technisch, ist aber gut vergleichbar mit etwas Vertrautem: dem Wasseranschluss.

Der Anbieter: Ihr Vertragspartner

Ein Internetanbieter ist eine Firma, die Ihnen den Zugang zum Internet bereitstellt. Bekannte Anbieter in Deutschland sind zum Beispiel die Telekom, Vodafone oder 1&1. Sie schließen mit dem Anbieter einen Vertrag und zahlen eine monatliche Gebühr, meist zwischen 30 und 50 Euro. Das ist wie beim Wasserwerk: Sie zahlen dafür, dass die Leitung zu Ihnen führt und immer etwas herauskommt.

Im Vertrag steht auch, wie schnell Ihr Internet ist. Die Geschwindigkeit wird in Megabit pro Sekunde angegeben, kurz Mbit. Sie müssen sich die Zahl nicht merken. Als Faustregel: Je höher, desto flotter laden Seiten und Videos, und desto mehr kostet es meist.

Der Anschluss: die Leitung ins Haus

Der Anschluss ist die Leitung, die Ihr Haus mit dem Netz des Anbieters verbindet. Es gibt verschiedene Arten:

Welche Art bei Ihnen läuft, hängt vom Wohnort und Vertrag ab. Für die tägliche Nutzung müssen Sie den Unterschied nicht kennen: Aus allen dreien kommt das gleiche Internet.

Der Router: die Poststelle des Hauses

An der Dose in der Wand endet die Leitung des Anbieters. Hier beginnt die Arbeit des Routers. Der Router ist das Kästchen mit den Lämpchen, das der Anbieter Ihnen meist zuschickt. Ein bekanntes Modell ist die Fritzbox. Der Router hat zwei Aufgaben:

  1. Er stellt die Verbindung zwischen Ihrem Zuhause und dem Internet her.
  2. Er verteilt das Internet an alle Ihre Geräte, per Kabel oder per Funk. Die Funkverbindung heißt WLAN, um die geht es in der nächsten Lektion ausführlich.

Sie können sich den Router als Poststelle des Hauses vorstellen: Er nimmt alle ankommenden Datenpakete an und trägt sie zum richtigen Gerät, zum Handy, zum Computer oder zum Fernseher. Und er schickt die Post Ihrer Geräte hinaus ins Netz.

Gut zu wissen: Der Router bleibt normalerweise Tag und Nacht eingeschaltet. Er ist für den Dauerbetrieb gebaut und verbraucht nur wenig Strom. Die Lämpchen blinken auch mal, das ist normal und zeigt nur, dass Daten fließen.

Eingerichtet wird der Router in der Regel einmal, oft mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung des Anbieters oder durch einen Techniker. Danach müssen Sie ihn im Alltag kaum noch beachten.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was ist ein Internetanbieter?

Frage 2 von 3: Welche Aufgabe hat der Router?

Frage 3 von 3: Müssen Sie den Router nachts ausschalten, damit er keinen Schaden nimmt?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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