Formulare gibt es jetzt auch im Internet
Formulare kennen Sie aus dem Alltag: der Überweisungsträger bei der Bank, der Antrag beim Amt. Ein Online-Formular ist dasselbe auf einer Webseite — Felder zum Ausfüllen, am Ende ein Knopf zum Abschicken. Der Vorteil: kein Weg, keine Öffnungszeiten, und unleserliche Handschrift gibt es auch nicht.
Das Beste vorweg: Solange Sie nicht auf „Absenden“ klicken, bleibt alles ein unverbindlicher Entwurf. Sie können tippen, löschen und ändern, so oft Sie wollen. Sie können nichts kaputt machen.
Die Bausteine eines Formulars
Fast jedes Online-Formular besteht aus wenigen, immer gleichen Bausteinen:
- Eingabefelder: weiße Kästen zum Tippen, etwa für Name oder Straße. Klicken Sie hinein — ein blinkender Strich zeigt: Hier landet jetzt Ihr Text.
- Auswahlmenüs (Dropdown, gesprochen „Dropp-daun“): ein Feld mit kleinem Pfeil. Ein Klick klappt eine Liste auf, zum Beispiel alle Bundesländer. Sie wählen einen Eintrag, statt zu tippen.
- Ankreuzfelder (Checkboxen): kleine Quadrate zum Anhaken, etwa „Ich stimme zu“. Ein Klick setzt den Haken, ein zweiter entfernt ihn. Es dürfen mehrere gleichzeitig angehakt sein.
- Auswahlknöpfe: kleine Kreise, etwa bei „Anrede: Frau / Herr“. Hier ist immer nur eine Möglichkeit wählbar — wie bei „entweder oder“.
- Datumsfelder: oft öffnet sich ein kleiner Kalender zum Anklicken des Tages. Manchmal tippt man das Datum, dann steht das gewünschte Format meist dabei, etwa TT.MM.JJJJ für Tag, Monat, Jahr.
Zwischen den Feldern bewegen Sie sich mit einem Mausklick in das nächste Feld. Am Computer geht es auch elegant mit der Tab-Taste (links auf der Tastatur, mit zwei Pfeilen): Jeder Druck springt ein Feld weiter.
In Ruhe ausfüllen, dann absenden
Ein bewährter Ablauf:
- Überfliegen Sie das Formular einmal ganz, damit Sie wissen, was gefragt wird.
- Füllen Sie Feld für Feld aus. Lassen Sie sich Zeit.
- Prüfen Sie am Ende alles noch einmal, besonders Zahlen wie Telefonnummer oder Postleitzahl.
- Klicken Sie erst dann auf Absenden, Senden oder Weiter.
Nach dem Absenden zeigt die Seite meist eine Bestätigung wie „Vielen Dank, Ihre Nachricht wurde übermittelt“. Oft kommt zusätzlich eine Bestätigung per E-Mail.
Tipp: Klicken Sie auf „Absenden“ nur einmal und warten Sie kurz, auch wenn die Seite einen Moment braucht. Mehrfaches Klicken kann das Formular doppelt abschicken.
Am Smartphone oder Tablet
Am Smartphone tippen Sie in ein Feld, und die Bildschirmtastatur erscheint von selbst. Praktisch: Bei Zahlenfeldern zeigt sie oft gleich nur Ziffern. Die Bausteine — Menüs, Haken, Kalender — funktionieren genauso, nur mit dem Finger statt mit der Maus.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Online-Formular ist ein Papierformular auf einer Webseite.
- Bausteine: Eingabefelder, Auswahlmenüs, Ankreuzfelder, Auswahlknöpfe, Datumsfelder.
- Bis zum Klick auf „Absenden“ ist alles nur ein Entwurf — nichts wird übertragen.
- Erst alles prüfen, dann einmal auf „Absenden“ klicken und kurz warten.
- Am Smartphone erscheint die Tastatur von selbst, sobald Sie ein Feld antippen.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Was ist ein Auswahlmenü (Dropdown) in einem Formular?
Ein Dropdown klappt beim Anklicken eine Liste auf, etwa alle Monate. Sie wählen einen Eintrag aus, statt selbst zu tippen.
Frage 2 von 3: Wie kommen Sie am bequemsten vom einen Eingabefeld ins nächste?
Ein Klick in das Feld funktioniert immer. Die Tab-Taste springt zusätzlich bequem von Feld zu Feld.
Frage 3 von 3: Wann werden Ihre Eingaben an den Anbieter übertragen?
Bis zum Klick auf Absenden bleibt das Formular Ihr Entwurf. Sie können in Ruhe tippen, ändern und alles noch einmal prüfen.