Lektion 1 von 5 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 6 Minuten

Warum es Konten gibt

Ein Schließfach im Internet

Vielleicht haben Sie es schon erlebt: Sie möchten etwas im Internet bestellen oder eine Nachricht schreiben, und die Seite fragt nach einem „Konto“. Viele Menschen denken dabei zuerst an die Bank. Gemeint ist aber etwas anderes: Ein Benutzerkonto ist Ihr persönlicher Zugang bei einem Internetdienst.

Stellen Sie sich ein Schließfach vor. Im Schließfach liegen Ihre Sachen: Ihr Name, Ihre Lieferadresse, Ihre gespeicherten Nachrichten, Ihre Einstellungen. Den Schlüssel dazu haben nur Sie. Beim Benutzerkonto ist dieser Schlüssel Ihr Passwort — ein geheimes Wort oder eine geheime Zeichenfolge, die nur Sie kennen.

Warum reicht die Webseite allein nicht?

Eine Webseite können viele Millionen Menschen gleichzeitig besuchen. Ohne Konto sieht die Seite alle Besucher gleich, wie Passanten in einer Fußgängerzone. Sobald aber etwas persönlich wird, muss die Seite Sie wiedererkennen:

Das Konto ist also keine Schikane. Es schützt Ihre Daten davor, dass Fremde sie sehen, und es sorgt dafür, dass der Dienst sich Dinge für Sie merken kann.

Die zwei Bausteine: Wer sind Sie, und können Sie das beweisen?

Fast jedes Konto besteht aus zwei Teilen:

  1. Benutzername oder E-Mail-Adresse. Das ist wie Ihr Name am Klingelschild. Er sagt dem Dienst, welches Schließfach Ihnen gehört. Meistens wird dafür Ihre E-Mail-Adresse verwendet.
  2. Passwort. Das ist der Schlüssel. Nur wer das Passwort kennt, kommt an das Schließfach heran. Deshalb darf das Passwort niemand außer Ihnen kennen — auch keine freundliche Anruferin, die angeblich von der Bank ist.

Merksatz: Der Benutzername sagt, wer Sie sind. Das Passwort beweist es.

Ein Konto pro Dienst

Wichtig zu wissen: Es gibt nicht das eine Konto für das ganze Internet. Jeder Dienst führt seine eigenen Konten. Ein Konto beim Online-Shop, eines beim E-Mail-Anbieter, eines bei der Krankenkasse — das ist normal und kein Grund zur Sorge. Mit der Zeit sammeln sich einige Zugänge an. Wie Sie dabei den Überblick behalten und wie Sie ein vergessenes Passwort zurückbekommen, lernen Sie später in diesem Kurs.

Und keine Angst vor Fehlern: Beim Anlegen und Benutzen von Konten können Sie nichts kaputt machen. Im schlimmsten Fall klappt eine Anmeldung nicht — dann versuchen Sie es einfach noch einmal.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was ist ein Benutzerkonto?

Frage 2 von 3: Warum verlangen viele Dienste ein Konto?

Frage 3 von 3: Aus welchen zwei Teilen besteht die Anmeldung bei einem Konto meistens?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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