Lektion 3 von 5 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 8 Minuten

Sicherung auf eine externe Festplatte einrichten

Vorbereitung: anschließen und wiederfinden

Heute wird es praktisch. Sie brauchen Ihre externe Festplatte und zwanzig ruhige Minuten. Schließen Sie die Festplatte mit ihrem USB-Kabel am Computer an. Nach wenigen Sekunden meldet sich Windows, und die Platte taucht im Datei-Explorer auf, dem gelben Ordnersymbol in der Leiste am unteren Bildschirmrand. Dort erscheint sie links unter „Dieser PC“ als neues Laufwerk, oft mit einem Namen wie „Elements“ oder „Expansion“ und einem Buchstaben wie „D:“ oder „E:“.

Keine Sorge vor falschen Klicks: Beim Ansehen und Kopieren können Sie nichts beschädigen.

Weg 1: Von Hand kopieren — einfach und völlig ausreichend

Die einfachste Sicherung ist schlichtes Kopieren, wie das Umfüllen wichtiger Papiere in einen zweiten Ordner:

  1. Öffnen Sie den Datei-Explorer und suchen Sie Ihre wichtigen Ordner. Bei den meisten Menschen liegt fast alles in „Dokumente“, „Bilder“, „Musik“ und „Desktop“ — genau die Orte aus Ihrer Inventur in der ersten Lektion.
  2. Klicken Sie einen Ordner mit der rechten Maustaste an und wählen Sie „Kopieren“.
  3. Öffnen Sie links die externe Festplatte, klicken Sie rechts in die freie Fläche und wählen Sie „Einfügen“.
  4. Nun läuft ein Fortschrittsbalken. Bei vielen Fotos darf das dauern, auch eine Stunde ist normal. Lassen Sie den Computer einfach arbeiten.

Wiederholen Sie das für jeden wichtigen Ordner. Beim nächsten Mal ersetzen Sie die alte Kopie einfach durch eine frische; wenn Windows fragt, ob vorhandene Dateien überschrieben werden sollen, dürfen Sie zustimmen.

Weg 2: Windows automatisch sichern lassen

Bequemer auf Dauer ist die eingebaute Sicherung von Windows, der Dateiversionsverlauf. Einmal eingerichtet, sichert Windows Ihre persönlichen Ordner von selbst, sobald die Festplatte angeschlossen ist. Der Weg unterscheidet sich je nach Windows-Version etwas; suchen Sie deshalb unten links in der Suche des Startmenüs nach „Sicherung“ oder „Dateiversionsverlauf“. Dort wählen Sie Ihre externe Festplatte als Ziel und schalten die Sicherung ein — den Rest erledigt Windows im Hintergrund.

Welcher Weg ist besser? Für den Anfang ist Kopieren von Hand vollkommen in Ordnung. Es ist durchschaubar, und Sie sehen genau, was passiert. Die Automatik ist die Kür für später.

Nach der Sicherung: abstöpseln und wegräumen

Wenn die Sicherung fertig ist, klicken Sie unten rechts neben der Uhr auf das kleine USB-Symbol und wählen „Auswerfen“ — dann darf das Kabel gezogen werden. Räumen Sie die Festplatte an ihren festen Platz, etwa in eine Schublade in einem anderen Zimmer. Das hat zwei Vorteile: Schadsoftware auf dem Computer kann eine nicht angeschlossene Platte nicht erreichen, und bei einem Missgeschick am Schreibtisch, etwa dem umgekippten Kaffee, liegt die Kopie nicht daneben.

Zum Schluss der wichtigste Handgriff: ein fester Rhythmus. Eine Sicherung zeigt immer nur den Stand vom Tag der Sicherung. Tragen Sie sich das Sichern deshalb wie einen Termin ein, zum Beispiel an jedem Monatsersten. Zwanzig Minuten im Monat, mehr ist es nicht.

Merksatz: Anschließen, wichtige Ordner rüberkopieren, auswerfen, wegräumen — und das Ganze zum festen Termin, etwa am Monatsanfang.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was ist der einfachste Weg, Dateien auf die externe Festplatte zu sichern?

Frage 2 von 3: Warum sollte die Festplatte nach der Sicherung wieder abgestöpselt werden?

Frage 3 von 3: Sie haben vor einem halben Jahr gesichert und seitdem viele neue Fotos gemacht. Was ist richtig?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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