Lektion 1 von 5 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 6 Minuten

Was Sie verlieren würden: Inventur in zehn Minuten

Warum dieser Kurs mit einer Frage beginnt

Stellen Sie sich einen Moment lang vor: Ihr Computer geht heute kaputt, oder Ihr Handy fällt ins Wasser. Die Geräte selbst kann man ersetzen, das ist nur Geld. Aber was wäre mit den Fotos der Enkelkinder? Mit den Briefen, die Sie geschrieben haben? Diese Frage ist nicht zum Erschrecken gedacht, im Gegenteil. Denn die Lösung ist einfach, und Sie halten sie am Ende dieses Kurses in der Hand: die Datensicherung.

Datensicherung bedeutet: Von wichtigen Dateien gibt es eine zweite Kopie an einem anderen Ort. Wie ein Zweitschlüssel beim Nachbarn. Geht das Original verloren, ist nichts passiert, denn die Kopie bleibt. Oft hört man dafür auch das englische Wort „Backup“, gesprochen „Beckap“.

Ersetzlich oder unersetzlich?

Nicht alles auf einem Gerät ist gleich wichtig. Es hilft, in zwei Gruppen zu denken:

Ersetzliche Dinge: Programme und Apps können Sie jederzeit neu installieren. Musik und Filme aus Diensten lassen sich neu laden. Auch Windows selbst lässt sich neu aufsetzen. Hier geht nichts wirklich verloren.

Unersetzliche Dinge: Ihre eigenen Fotos und Videos. Selbst geschriebene Briefe und Dokumente. Eingescannte Unterlagen. Die Telefonnummern im Handy. Diese Dinge existieren nur bei Ihnen. Ohne Kopie sind sie bei einem Defekt für immer weg. Genau um diese Gruppe geht es bei der Datensicherung.

Die Zehn-Minuten-Inventur

Nehmen Sie sich Zettel und Stift und gehen Sie Ihre Geräte einmal gedanklich durch. Eine Inventur ist eine Bestandsaufnahme, wie im Geschäft am Jahresende. Notieren Sie zu jedem Punkt, ob es ihn bei Ihnen gibt und wo er liegt:

Schauen Sie ruhig am Computer in die Ordner „Bilder“, „Dokumente“ und „Downloads“ hinein und aufs Handy in die Foto-App. Sie werden feststellen: Das Wichtige liegt meist an wenigen, gut bekannten Orten. Das ist eine gute Nachricht, denn genau diese Orte werden wir sichern.

Ihre Liste ist das Fundament für den Rest des Kurses. Und keine Sorge vor dem Aufwand: Eine Sicherung einzurichten dauert nur einen Nachmittag, danach läuft vieles von allein.

Merksatz: Geräte sind ersetzbar, Erinnerungen nicht. Wer weiß, was ihm wichtig ist und wo es liegt, hat den größten Schritt schon getan.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was bedeutet Datensicherung?

Frage 2 von 3: Welche Daten sind bei einem Geräteverlust am schlimmsten betroffen?

Frage 3 von 3: Warum lohnt sich die Zehn-Minuten-Inventur vor dem Einrichten einer Sicherung?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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