Lektion 1 von 6 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 6 Minuten

Wie ein Onlineshop funktioniert

Einkaufen im Internet: ein Geschäft, das nie schließt

Ein Onlineshop, gesprochen „Onlein-Schopp“, ist ein Geschäft im Internet. Statt durch Gänge mit Regalen blättern Sie durch Seiten mit Fotos, Preisen und Beschreibungen. Was Ihnen gefällt, legen Sie in einen Warenkorb, bestellen es und bekommen es nach Hause geliefert. Das Prinzip kennen Sie vielleicht vom klassischen Katalog mit Bestellschein; der Onlineshop ist die moderne Fassung davon, nur schneller und mit viel größerer Auswahl.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie kaufen bequem vom Sofa aus, rund um die Uhr, vergleichen Preise mit wenigen Klicks und bekommen auch Dinge, die es im Ort nicht gibt. Dafür können Sie die Ware vorher nicht anfassen und müssen auf die Lieferung warten. Beides gleicht das Gesetz übrigens ein Stück aus: Beim Kauf im Internet haben Sie ein Widerrufsrecht, dazu später im Kurs mehr.

Shop ist nicht gleich Shop

Zwei Grundformen sollten Sie unterscheiden:

Der eigene Shop eines Händlers: Ein Unternehmen verkauft auf seiner eigenen Internetseite, zum Beispiel ein Versandhaus, eine Drogeriekette oder der Buchladen um die Ecke mit eigenem Bestellservice. Hier kaufen Sie direkt bei diesem Unternehmen.

Der Marktplatz: Plattformen wie eBay oder der Marketplace von Amazon funktionieren wie eine Markthalle. Die Plattform stellt die Halle bereit, aber an den einzelnen Ständen verkaufen viele verschiedene Händler, manchmal auch Privatleute. Ihr Vertragspartner ist dann der jeweilige Händler, nicht die Plattform. Deshalb lohnt sich dort ein Blick auf die Angabe „Verkauf durch …“, bevor Sie bestellen.

So läuft ein Einkauf ab

Ein Einkauf im Onlineshop folgt fast immer denselben Schritten, egal bei welchem Anbieter:

  1. Suchen und ansehen: Über ein Suchfeld oder Kategorien finden Sie die Ware und lesen Beschreibung, Preis und Versandkosten.
  2. In den Warenkorb legen: Ein Klick auf „In den Warenkorb“ merkt die Ware vor, so wie Sie sie im Geschäft in den Einkaufswagen legen. Gekauft ist damit noch nichts.
  3. Zur Kasse gehen: Sie geben Ihre Lieferadresse an und wählen, wie Sie bezahlen möchten.
  4. Bestellung prüfen und abschicken: Vor dem letzten Klick zeigt der Shop eine Übersicht. Erst der Klick auf den Bestellknopf macht die Bestellung verbindlich.
  5. Bestätigung erhalten: Kurz danach kommt eine Bestellbestätigung per E-Mail. Sie ist Ihr Beleg, heben Sie sie auf. Fehlt sie, lohnt ein Blick in den Spam-Ordner, also den Ordner für unerwünschte Werbung.

Jeden dieser Schritte üben wir in den nächsten Lektionen in Ruhe durch. Und keine Sorge vor Fehlklicks: Vor dem verbindlichen Bestellen sehen Sie immer eine Übersicht, und selbst danach lässt sich fast alles widerrufen.

Was Sie für den Anfang brauchen

Für die meisten Shops brauchen Sie nur drei Dinge: eine E-Mail-Adresse für die Bestätigungen, Ihre Anschrift für die Lieferung und eine Zahlungsart, zum Beispiel Rechnung oder Lastschrift. Viele Shops bieten die Bestellung „als Gast“ an, ganz ohne Kundenkonto. Für den Anfang ist das eine gute Wahl, weil weniger Daten gespeichert werden.

Merksatz: Ein Onlineshop ist ein Katalog mit eingebauter Kasse: erst der Klick auf den Bestellknopf kauft, alles davor ist nur Anschauen.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was ist ein Onlineshop?

Frage 2 von 3: Was ist der Unterschied zwischen einem Onlineshop und einem Marktplatz wie eBay oder Amazon Marketplace?

Frage 3 von 3: Sie haben in einem Onlineshop bestellt, aber keine Bestellbestätigung per E-Mail erhalten. Was ist ein guter erster Schritt?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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