Warum Namen wichtig sind
Wer die Teile seines Geräts benennen kann, kann über sie sprechen. Das klingt banal, ist aber wertvoll: Wenn Sie sagen können, mein Bildschirm bleibt dunkel, statt das Ding da vorne geht nicht, versteht Ihr Gegenüber sofort, was Sie meinen. Genau wie beim Auto: Wer Lenkrad und Kupplung benennen kann, kann in der Werkstatt sein Problem schildern.
In dieser Lektion lernen Sie die drei wichtigsten Gruppen von Teilen kennen: den Bildschirm, das Gehäuse und die Eingabegeräte.
Der Bildschirm: das Fenster zum Gerät
Der Bildschirm ist die Fläche, auf der Sie alles sehen: Texte, Bilder, Knöpfe. Man nennt ihn auch Monitor oder Display. Alle drei Wörter meinen dasselbe.
Bei Smartphone und Tablet ist der Bildschirm zugleich berührungsempfindlich: Er merkt, wo Sie ihn mit dem Finger berühren. So ein Bildschirm heißt Touchscreen. Das ist Englisch und bedeutet Berühr-Bildschirm.
Das Gehäuse: hier wohnt die Technik
Das Gehäuse ist der Kasten, in dem die eigentliche Rechentechnik steckt. Dort sitzen unter anderem der Prozessor, also das Rechenherz des Geräts, und der Speicher, in dem Ihre Dateien liegen. Sie müssen diese Innenteile nie anfassen. Es reicht zu wissen: Im Gehäuse passiert das Denken.
Beim Schreibtisch-Computer ist das Gehäuse ein eigener Kasten neben oder unter dem Tisch. Beim Laptop steckt die Technik unter der Tastatur. Bei Tablet und Smartphone ist alles in einem flachen Gehäuse direkt hinter dem Bildschirm vereint.
Die Eingabegeräte: Ihr Sprachrohr zum Computer
Mit Eingabegeräten sagen Sie dem Computer, was er tun soll. Eingabe bedeutet: Sie geben dem Gerät einen Befehl hinein. Die wichtigsten Eingabegeräte sind:
- Die Maus: ein handgroßes Gerät auf dem Tisch. Bewegen Sie die Maus, bewegt sich ein Pfeil auf dem Bildschirm.
- Die Tastatur: das Brett mit den Buchstaben und Zahlen. Damit schreiben Sie.
- Der Touchscreen: bei Smartphone und Tablet ersetzt der berührungsempfindliche Bildschirm Maus und Tastatur. Ihr Finger übernimmt beides.
Beim Laptop gibt es zusätzlich das Touchpad: eine kleine glatte Fläche unter der Tastatur, über die Sie mit dem Finger streichen, um den Pfeil zu bewegen. Sie ersetzt die Maus.
Merksatz: Der Bildschirm zeigt, das Gehäuse denkt, die Eingabegeräte hören auf Sie.
Schauen Sie Ihr Gerät an
Nehmen Sie sich einen Moment und betrachten Sie Ihr eigenes Gerät. Wo ist der Bildschirm? Wo steckt das Gehäuse mit der Technik? Womit geben Sie Befehle: Maus, Tastatur, Touchpad oder Finger? Wenn Sie diese Fragen beantworten können, haben Sie das Ziel dieser Lektion erreicht.
Das Wichtigste in Kürze
- Bildschirm, Monitor und Display meinen dasselbe: die Anzeigefläche.
- Ein Touchscreen ist ein Bildschirm, der auf Fingerberührung reagiert.
- Im Gehäuse sitzt die Rechentechnik, unter anderem Prozessor und Speicher.
- Eingabegeräte wie Maus, Tastatur und Touchscreen übertragen Ihre Befehle.
- Wer die Teile benennen kann, kann Probleme besser beschreiben.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Wozu dient ein Eingabegerät?
Eingabegeräte sind Ihr Sprachrohr zum Computer. Mit Maus, Tastatur oder Touchscreen sagen Sie dem Gerät, was es tun soll.
Frage 2 von 3: Wo steckt bei einem Tablet die Rechentechnik?
Beim Tablet ist alles in einem flachen Gehäuse vereint. Die Technik sitzt direkt hinter dem Bildschirm.
Frage 3 von 3: Was ist ein Touchscreen?
Ein Touchscreen ist ein berührungsempfindlicher Bildschirm. Er ist Anzeige und Eingabegerät zugleich.