Zwei Seiten einer Sache
Wenn Fachleute über Computer sprechen, fallen oft zwei Wörter: Hardware und Software. Beide sind Englisch und klingen komplizierter, als sie sind. In dieser Lektion lernen Sie den Unterschied mit einem einfachen Bild.
Denken Sie an einen Fernseher. Da ist einmal das Gerät selbst: der Kasten mit dem Bildschirm, den Sie anfassen können. Und da ist das Programm, das darauf läuft: die Nachrichten, der Krimi, die Tierdokumentation. Das Gerät bleibt gleich, das Programm wechselt. Genau diese Unterscheidung gibt es auch beim Computer.
Hardware: alles zum Anfassen
Hardware ist alles am Computer, was Sie anfassen können. Das Wort bedeutet wörtlich harte Ware. Dazu gehören:
- der Bildschirm
- die Tastatur und die Maus
- das Gehäuse mit der Technik darin
- Kabel, Stecker und der Drucker
Auch Tablet und Smartphone sind Hardware. Wenn etwas herunterfällt und einen Kratzer bekommt, war es Hardware. Merken Sie sich: Hart wie ein Gegenstand, das ist Hardware.
Software: die unsichtbaren Programme
Software ist das Gegenstück: die Programme, die auf dem Gerät laufen. Ein Programm ist eine Art Arbeitsanleitung für den Computer. Es sagt dem Gerät, was es tun soll. Software können Sie nicht anfassen. Sie sehen nur ihre Wirkung auf dem Bildschirm.
Beispiele für Software:
- ein Programm zum Schreiben von Briefen
- ein Programm zum Ansehen von Fotos
- der Browser, also das Programm zum Öffnen von Internetseiten
Auf dem Smartphone und dem Tablet heißen Programme meist Apps. App ist die Kurzform eines englischen Wortes für Anwendung. Eine Wetter-App zeigt das Wetter, eine Zeitungs-App zeigt Nachrichten. App, Programm und Anwendung meinen im Alltag dasselbe.
Warum die Unterscheidung nützlich ist
Der Unterschied hilft Ihnen beim Reden über Probleme. Ein Beispiel: Wenn der Bildschirm schwarz bleibt und das Gerät gar nicht angeht, liegt es wohl an der Hardware, vielleicht am Stromkabel. Wenn das Gerät läuft, aber ein Programm sich seltsam verhält, ist es ein Software-Thema. Wer das benennen kann, bekommt schneller die richtige Hilfe.
Und noch etwas Beruhigendes: Software geht durch normales Benutzen nicht kaputt. Sie können in einem Programm klicken und ausprobieren, ohne das Gerät zu beschädigen.
Merksatz: Hardware ist alles, was man anfassen kann. Software ist alles, was darauf läuft.
Das Wichtigste in Kürze
- Hardware ist der greifbare Teil: Bildschirm, Tastatur, Gehäuse, Kabel.
- Software sind die Programme, also die Arbeitsanleitungen für das Gerät.
- Auf Smartphone und Tablet heißen Programme meist Apps.
- Die Unterscheidung hilft, Probleme genau zu beschreiben.
- Durch normales Benutzen von Programmen machen Sie nichts kaputt.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Was ist Hardware?
Hardware ist der greifbare Teil: Bildschirm, Tastatur, Gehäuse. Alles, was Sie anfassen können, ist Hardware.
Frage 2 von 3: Was ist ein Beispiel für Software?
Ein Programm ist Software. Maus und Kabel kann man anfassen, sie gehören zur Hardware.
Frage 3 von 3: Was ist eine App?
App ist die Kurzform eines englischen Wortes für Anwendung. Gemeint ist ein kleines Programm, zum Beispiel eine Wetter-App.