Zwei Fragen, die ständig auftauchen
Beim Surfen begegnen Ihnen immer wieder zwei Arten von Anfragen: „Möchten Sie unseren Newsletter?“ und „Darf diese Seite Benachrichtigungen senden?“. Beide sind keine Gefahr — aber beide wollen etwas von Ihnen. In dieser Lektion lernen Sie, was dahintersteckt und dass ein Nein völlig in Ordnung ist.
Newsletter: der Rundbrief per E-Mail
Ein Newsletter (gesprochen „Njusletter“, englisch für Rundbrief) ist eine E-Mail, die eine Firma oder Webseite regelmäßig an viele Empfänger schickt — mit Neuigkeiten, Angeboten oder Tipps. Das ist wie ein Werbeprospekt, nur im E-Mail-Postfach statt im Briefkasten.
Viele Webseiten öffnen nach kurzer Zeit ein Fenster: „Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und erhalten Sie 10 Prozent Rabatt!“ Überlegen Sie kurz: Möchten Sie wirklich regelmäßig Post von dieser Firma? Wenn nicht, schließen Sie das Fenster über das X oder „Nein danke“. Die Webseite können Sie trotzdem ganz normal weiter benutzen.
Wenn Sie einen Newsletter bestellt haben und ihn später leid sind: Ganz unten in jeder seriösen Newsletter-E-Mail steht klein „Abmelden“ oder „Newsletter abbestellen“. Ein Klick darauf genügt, und die Post hört auf.
Tipp: Ihre E-Mail-Adresse ist etwas wert. Geben Sie sie nur an, wenn Sie den Absender kennen und die Post wirklich möchten.
Benachrichtigungen: die Seite darf sich melden
Die zweite Anfrage kommt vom Browser selbst, meist oben als kleines Fenster: „www.beispiel.de möchte Benachrichtigungen senden — Zulassen / Blockieren“. Eine Benachrichtigung ist eine kleine Meldung, die auf Ihrem Bildschirm aufploppt, auch wenn die Webseite längst geschlossen ist — wie jemand, der immer wieder an Ihre Tür klopft.
Für die allermeisten Webseiten brauchen Sie das nicht. Viele Seiten nutzen es vor allem, um Werbung zu schicken. Wählen Sie deshalb ruhig Blockieren oder Nicht zulassen. Die Webseite funktioniert danach ganz normal, und die Frage kommt auf dieser Seite in der Regel nicht wieder.
Haben Sie versehentlich „Zulassen“ gedrückt und bekommen nun störende Meldungen? Auch das lässt sich in den Browser-Einstellungen unter „Benachrichtigungen“ jederzeit wieder abstellen. Nichts davon ist endgültig.
Am Computer und am Smartphone
Am Computer erscheinen Benachrichtigungen als kleine Kästen am Bildschirmrand. Am Smartphone oder Tablet landen sie zwischen Ihren normalen App-Meldungen — dort stören sie oft besonders, weil sie wie wichtige Nachrichten aussehen. Gerade am Smartphone lohnt sich das Blockieren.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Newsletter ist ein Werbe-Rundbrief per E-Mail — bestellen ist freiwillig.
- Abmelden geht immer: ganz unten in der E-Mail auf „Abbestellen“ klicken.
- Benachrichtigungs-Anfragen dürfen Sie getrost blockieren; die Seite geht trotzdem.
- Ihre E-Mail-Adresse nur angeben, wenn Sie die Post wirklich möchten.
- Jede Entscheidung lässt sich später in den Einstellungen ändern.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Eine Webseite fragt: Darf diese Seite Benachrichtigungen senden? Was passiert bei Zulassen?
Mit Zulassen erlauben Sie der Seite, sich jederzeit mit kleinen Meldungen zu melden — auch mit Werbung. Blockieren ist meist die bessere Wahl.
Frage 2 von 3: Was ist ein Newsletter?
Ein Newsletter ist ein Rundbrief per E-Mail. Sie bekommen ihn nur, wenn Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse angemeldet haben.
Frage 3 von 3: Sie haben einen Newsletter abonniert und möchten ihn nicht mehr. Was tun Sie?
Seriöse Newsletter müssen einen Abmelde-Verweis enthalten. Er steht fast immer ganz unten in der E-Mail und beendet den Versand.