Was ist ein Werbeblocker?
In den letzten Lektionen haben Sie viel Werbung kennengelernt. Vielleicht denken Sie: Kann man das nicht einfach abschalten? Genau dafür gibt es Werbeblocker. Ein Werbeblocker ist ein kleines Zusatzprogramm für den Browser, das Werbung erkennt und ausblendet, bevor Sie sie sehen — wie ein „Bitte keine Werbung“-Aufkleber am Briefkasten, nur für Webseiten.
Solche Zusatzprogramme heißen Erweiterungen. Man holt sie aus dem offiziellen Erweiterungs-Store des Browsers — einer Art geprüftem Katalog. Ein bekannter, seriöser und kostenloser Werbeblocker ist zum Beispiel uBlock Origin (gesprochen „Ju-Block Oridschin“). Lassen Sie sich beim Einrichten ruhig von jemandem helfen; einmal eingerichtet, arbeitet der Blocker von selbst.
Der Nutzen
Ein guter Werbeblocker macht das Surfen spürbar angenehmer:
- Ruhigere Seiten: Blinkende Banner und viele Pop-ups verschwinden.
- Weniger Fallen: Auch getarnte Werbeknöpfe und viele Schock-Meldungen werden blockiert. Das ist gerade für Einsteiger ein echter Sicherheitsgewinn.
- Schnellere Seiten: Ohne Werbung lädt vieles flotter.
- Weniger Beobachtung: Viele Blocker unterdrücken auch Werbe-Cookies.
Die Grenzen
Ein Werbeblocker ist nützlich, aber kein Wundermittel. Das sollten Sie wissen:
- Kein Virenschutz. Er blockiert Werbung, aber er prüft keine Downloads und ersetzt weder Vorsicht noch ein Sicherheitsprogramm.
- Nicht jede Werbung verschwindet. Gesponserte Suchtreffer oder Werbung in Videos rutschen manchmal durch.
- Manche Seiten sperren zu. Einige Webseiten erkennen den Blocker und bitten: „Bitte schalten Sie Ihren Werbeblocker aus“. Manche zeigen ihren Inhalt sonst nicht. Das ist ihr gutes Recht — die Seite lebt von Werbeeinnahmen. Sie entscheiden dann: Blocker für diese eine Seite ausschalten oder die Seite verlassen.
- Selten hakt etwas. Ganz vereinzelt funktioniert ein Knopf oder Video wegen des Blockers nicht. Blocker kurz ausschalten, neu laden — schon klärt sich, woran es lag.
Merksatz: Ein Werbeblocker macht das Internet leiser und sicherer — aber wachsam bleiben müssen weiterhin Sie.
Am Computer und am Smartphone
Am Computer lassen sich Werbeblocker in Browsern wie Firefox, Chrome oder Edge als Erweiterung nachrüsten. Am Smartphone oder Tablet ist das schwieriger: Nicht jeder Browser erlaubt dort Erweiterungen. Der Browser Firefox kann es auch am Smartphone; bei anderen hilft oft nur der Wechsel des Browsers. Wenn Ihnen das zu viel wird: kein Problem. Auch ohne Blocker kommen Sie mit dem Wissen aus diesem Kurs gut zurecht.
Ein warnendes Wort zum Schluss: Laden Sie einen Werbeblocker nie über ein Werbe-Pop-up herunter, das schnelle Hilfe verspricht. Ausgerechnet dort verstecken sich unseriöse Programme. Der Weg führt immer über den offiziellen Erweiterungs-Store des Browsers.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Werbeblocker ist eine Browser-Erweiterung, die Werbung ausblendet.
- Nutzen: ruhigere, schnellere Seiten und Schutz vor vielen Werbefallen.
- Grenzen: kein Virenschutz, und manche Seiten verlangen das Ausschalten.
- Nur bekannte Blocker aus dem offiziellen Erweiterungs-Store installieren.
- Am Smartphone geht es am einfachsten mit einem Browser wie Firefox.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Was macht ein Werbeblocker?
Ein Werbeblocker ist eine Browser-Erweiterung, die Werbung auf Webseiten unterdrückt. Ein vollständiger Virenschutz oder E-Mail-Filter ist er nicht.
Frage 2 von 3: Warum bitten manche Webseiten, den Werbeblocker auszuschalten?
Viele kostenlose Seiten leben von Werbeeinnahmen. Ohne angezeigte Werbung verdienen sie nichts — deshalb die Bitte. Sie entscheiden selbst.
Frage 3 von 3: Worauf achten Sie bei der Auswahl eines Werbeblockers?
Seriöse Werbeblocker wie uBlock Origin sind kostenlos und kommen aus dem offiziellen Erweiterungs-Store. Angebote aus Pop-ups sind oft selbst unseriös.