Lektion 5 von 5 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 6 Minuten

Notizen und Einkaufslisten

Der Zettelkasten, der immer dabei ist

Einkaufszettel am Kühlschrank, Merkzettel am Telefon, die Buchempfehlung auf dem Kassenbon — Zettel sind nützlich, aber sie bleiben gern genau dort liegen, wo man sie nicht braucht. Ihr Smartphone hat dafür eine eigene App: die Notiz-App, bei Android oft „Google Notizen“ oder „Notizen“ des Herstellers, beim iPhone schlicht „Notizen“. Was Sie dort eintippen, ist gespeichert, immer dabei und geht nicht verloren.

Eine Notiz anzulegen ist bewusst einfach gehalten: App öffnen, auf das Plus oder den Stift tippen, lostippen. Gespeichert wird automatisch, einen Speichern-Knopf suchen Sie vergebens — das erledigt die App bei jedem Buchstaben von selbst. Und wie überall gilt: Sie können nichts kaputt machen, eine missglückte Notiz wird einfach gelöscht.

Die Einkaufsliste zum Abhaken

Das Paradebeispiel ist der Einkaufszettel, und dafür haben Notiz-Apps eine besonders schöne Form: die Checkliste. Dabei bekommt jeder Eintrag ein kleines Kästchen. Sie schreiben untereinander „Milch“, „Brot“, „Kaffee“ — und im Laden tippen Sie an, was im Wagen liegt. Der Punkt wird abgehakt und durchgestrichen, übrig bleibt, was noch fehlt.

Sie finden die Checkliste beim Anlegen einer neuen Notiz, meist als Symbol mit Kästchen oder unter „Liste“. Der Alltagstrick dazu: Führen Sie die Liste laufend. Fällt zu Hause auf, dass der Kaffee zur Neige geht, wandert er sofort in die Notiz — beim nächsten Einkauf ist der Zettel schon fertig.

Viele Notiz-Apps können Listen auch teilen: Sie geben die Einkaufsliste für Ihren Partner oder Ihre Partnerin frei, und beide sehen denselben Stand. Hakt einer „Milch“ ab, verschwindet sie auch beim anderen — praktisch, wenn getrennt eingekauft wird.

Diktieren statt tippen

Unterwegs ist Tippen manchmal mühsam. Dann hilft die Diktierfunktion: Auf der Tastatur Ihres Smartphones sitzt ein Mikrofon-Symbol. Antippen, sprechen, und das Smartphone schreibt mit. „Donnerstag Blumen für Frau Krause mitnehmen“ — gesagt, notiert. Kleine Erkennungsfehler dürfen Sie der Technik nachsehen; für Merkzettel ist das Ergebnis allemal gut genug.

Auch Fotos passen in viele Notizen: das abfotografierte Plakat mit den Öffnungszeiten, das Etikett der Farbe fürs Wohnzimmer. So wird die Notiz-App zum Sammelort für alles Merkenswerte.

Wo Notizen nicht hingehören

Ein Hinweis zur Vorsicht, den Sie aus dem Passwort-Kurs schon ahnen: Die Notiz-App ist bequem, aber kein Tresor. Passwörter, Geheimzahlen und Kontodaten haben in Notizen nichts verloren. Wer Ihr entsperrtes Smartphone in die Hand bekommt, könnte sie dort lesen. Für Geheimnisse gibt es bessere Orte — für alles andere ist die Notiz-App genau richtig.

Übrigens: Wie Kontakte und Kalender werden auch Notizen meist über Ihr Konto gesichert. Ein neues Smartphone bringt Ihre Zettelsammlung also automatisch mit.

Merksatz: Was früher auf den Zettel kam, kommt heute in die Notiz-App — als Checkliste zum Abhaken, laufend gepflegt und immer dabei. Nur Geheimnisse bleiben draußen.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was ist der größte Vorteil einer Notiz im Smartphone gegenüber dem Papierzettel?

Frage 2 von 3: Was ist eine Checkliste in der Notiz-App?

Frage 3 von 3: Ihnen fällt im Bus eine Idee ein, aber Tippen ist gerade umständlich. Was bietet die Notiz-App an?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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