Die Hilfe ist schon da
Für die Verwaltung Ihrer Passwörter müssen Sie nichts kaufen und nichts installieren. Die Hilfe steckt schon in Ihren Geräten: der Passwortspeicher. Sie können ihn sich wie ein kleines Schließfach vorstellen, das in Browser und Smartphone eingebaut ist. Es merkt sich Ihre Zugangsdaten und trägt sie beim Anmelden für Sie ein.
Vielleicht sind Sie ihm schon begegnet: Nach einer Anmeldung erscheint manchmal ein kleines Fenster mit der Frage „Passwort speichern?“. Das ist der Passwortspeicher, der seine Hilfe anbietet. Viele Menschen klicken diese Frage aus Vorsicht immer weg. Nach dieser Lektion wissen Sie: Sie dürfen ruhig Ja sagen.
Wo der Speicher steckt
- Am Windows-Computer ist der Passwortspeicher Teil des Browsers. Edge, Chrome und Firefox haben ihn eingebaut. Sie finden ihn im Browser-Menü, also hinter den drei Punkten oder Strichen oben rechts, unter dem Punkt „Passwörter“ oder „Zugangsdaten“.
- Am iPhone oder iPad heißt er Passwörter-Bereich. Sie finden ihn in den Einstellungen unter „Passwörter“.
- Auf Android-Handys, also den meisten anderen Smartphones, übernimmt Google diese Aufgabe. Die gespeicherten Passwörter finden Sie in den Einstellungen unter „Passwörter“ oder über den Google-Passwortmanager.
Ein praktischer Vorteil: Wenn Sie auf Handy und Computer mit demselben Konto angemeldet sind, etwa einem Google-Konto, können die Passwörter auf beiden Geräten verfügbar sein. Sie speichern einmal und haben es überall.
Wie sicher ist das?
Das ist die entscheidende Frage, und die Antwort ist beruhigend. Die Passwörter liegen nicht offen auf dem Gerät. Sie werden verschlüsselt gespeichert. Verschlüsselt heißt: in eine Geheimschrift verwandelt, die ohne den passenden Schlüssel unlesbar ist, wie ein Brief in einem Panzerschrank.
Der Schlüssel dazu ist Ihre Gerätesperre. Wer ein gespeichertes Passwort ansehen will, muss zuerst die PIN eingeben oder den Finger auflegen, je nachdem, wie Ihr Gerät gesperrt ist. Eine PIN ist die kurze Geheimzahl, mit der Sie Ihr Gerät entsperren. Ohne diese Bestätigung zeigt das Gerät nur Sternchen.
Daraus folgt eine einfache Bedingung: Der Passwortspeicher ist so sicher wie Ihre Gerätesperre. Ein Smartphone mit Sperrcode und ein Computer mit Anmelde-Passwort sind die Grundlage. Wenn Ihr Gerät bisher ohne Sperre läuft, richten Sie zuerst eine ein.
Für Fachleute gilt der eingebaute Passwortspeicher als solide Lösung für den Alltag. Er ist um ein Vielfaches sicherer als überall dasselbe Passwort oder ein offener Zettel am Schreibtisch.
Merksatz: Der Passwortspeicher ist ein eingebautes Schließfach. Er ist so sicher wie die Sperre Ihres Geräts.
Das Wichtigste in Kürze
- Browser und Smartphone haben einen Passwortspeicher bereits eingebaut.
- Er merkt sich Zugangsdaten und verwahrt sie verschlüsselt.
- Zugriff gibt es nur nach Bestätigung der Gerätesperre.
- Voraussetzung: Gerät mit PIN, Passwort oder Fingerabdruck sperren.
- Kostenlos, ohne Installation und deutlich sicherer als Zettel oder Einheitspasswort.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Was ist ein Passwortspeicher?
Browser und Smartphones haben einen Passwortspeicher bereits eingebaut. Er merkt sich Zugangsdaten und verwahrt sie verschlüsselt.
Frage 2 von 3: Was schützt die gespeicherten Passwörter auf dem Gerät?
Wer ein gespeichertes Passwort ansehen will, muss erst die Gerätesperre bestätigen. Darum ist eine gute Bildschirmsperre so wichtig.
Frage 3 von 3: Wo finden Sie die gespeicherten Passwörter in Ihrem Browser?
Jeder Browser hat im Menü einen Bereich für Passwörter. Dort können Sie gespeicherte Zugangsdaten ansehen, ändern und löschen.