Heute wird es praktisch
Sie kennen jetzt den Passwortspeicher. In dieser Lektion nehmen Sie ihn in Gebrauch: Sie speichern ein Passwort und lassen es beim nächsten Mal automatisch eintragen. Suchen Sie sich dafür ein unwichtiges Konto zum Üben aus, etwa eine Zeitungsseite. Es kann nichts schiefgehen, und jeden Schritt können Sie rückgängig machen.
Am Computer
- Rufen Sie die Anmeldeseite auf und melden Sie sich wie gewohnt an: Benutzername und Passwort eintippen, anmelden.
- Direkt danach erscheint oben ein kleines Fenster: „Passwort speichern?“ mit den Knöpfen Speichern und Nie oder Nicht jetzt.
- Klicken Sie auf Speichern. Das war schon alles.
- Falls das Fenster nicht erscheint oder zu schnell verschwindet: Oft sehen Sie in der Adressleiste ein kleines Schlüssel-Symbol. Ein Klick darauf holt die Frage zurück.
Beim nächsten Besuch der Seite zeigt sich der Nutzen: Benutzername und Passwort stehen bereits in den Feldern, meist auf gelblichem oder bläulichem Grund, oder sie erscheinen als Vorschlag, sobald Sie in das Feld klicken. Sie wählen den Vorschlag aus und melden sich an. Kein Tippen, kein Grübeln.
Am Smartphone oder Tablet
Auf dem Handy läuft es fast gleich: Nach der Anmeldung in einer App oder auf einer Webseite fragt das Gerät, ob es das Passwort sichern soll. Tippen Sie auf Sichern oder Speichern. Beim nächsten Anmelden erscheint der Vorschlag über der Tastatur. Sie tippen darauf und bestätigen mit Fingerabdruck, Gesicht oder PIN. Diese kurze Bestätigung ist der Türsteher: Sie stellt sicher, dass wirklich Sie es sind.
Ein eingebauter Betrugsschutz
Das automatische Ausfüllen ist nicht nur bequem, es schützt Sie auch. Der Speicher merkt sich nämlich zu jedem Passwort die genaue Webadresse. Landen Sie auf einer nachgemachten Anmeldeseite, wie im Passwort-Kurs beschrieben, dann stimmt deren Adresse nicht, und der Speicher bietet das Passwort nicht an. Wenn das Ausfüllen also ausgerechnet auf einer vertrauten Seite plötzlich schweigt, halten Sie kurz inne und prüfen Sie die Adresse.
Nachschauen, ändern, löschen
Sie behalten jederzeit die Kontrolle. Im Browser-Menü unter „Passwörter“ sehen Sie die Liste aller gespeicherten Zugänge. Nach Bestätigung Ihrer Gerätesperre können Sie jedes Passwort ansehen, korrigieren oder löschen. Praktisch ist das auch als Spickzettel: Wenn Sie ein Passwort einmal am Gerät eines anderen brauchen, schlagen Sie es hier nach.
Speichern Sie in den nächsten Tagen bei jeder Anmeldung das Passwort mit. So füllt sich Ihr Speicher nach und nach von selbst.
Merksatz: Einmal auf Speichern tippen, und das Gerät übernimmt das Anmelden. Nachsehen und Löschen geht jederzeit im Bereich Passwörter.
Das Wichtigste in Kürze
- Nach der Anmeldung fragt das Gerät: „Passwort speichern?“ Mit Speichern bestätigen.
- Beim nächsten Besuch werden die Zugangsdaten automatisch angeboten.
- Am Handy bestätigen Sie das Ausfüllen mit Fingerabdruck, Gesicht oder PIN.
- Auf gefälschten Seiten bietet der Speicher nichts an, das ist ein Warnzeichen.
- Im Bereich Passwörter können Sie alles ansehen, ändern und löschen.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Wann bietet der Browser an, ein Passwort zu speichern?
Nach einer Anmeldung erscheint ein kleines Fenster mit der Frage, ob das Passwort gespeichert werden soll. Mit Speichern sagen Sie Ja.
Frage 2 von 3: Woran erkennen Sie beim nächsten Besuch, dass das automatische Ausfüllen funktioniert?
Der Speicher trägt die Daten selbst ein oder zeigt sie als Vorschlag unter dem Feld an. Sie müssen dann nur noch bestätigen.
Frage 3 von 3: Ein zusätzlicher Sicherheitsvorteil des automatischen Ausfüllens: Auf einer nachgemachten Betrugsseite ...
Der Speicher merkt sich zu jedem Passwort die echte Webadresse. Auf einer gefälschten Seite mit anderer Adresse schweigt er, das ist ein nützliches Warnzeichen.