Lektion 1 von 6 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 6 Minuten

Wofür Tabellenprogramme gut sind

Ein Rechenblatt, das mitdenkt

Ein Tabellenprogramm ist ein Programm für Listen und Zahlen. Auf dem Bildschirm sehen Sie ein großes kariertes Blatt, ähnlich einem Rechenheft aus der Schule. In die Kästchen tragen Sie Text und Zahlen ein — und hier kommt der entscheidende Unterschied zum Papier: Das Programm kann selbst rechnen. Sie schreiben einmal hinein, dass unten die Summe stehen soll, und ab dann rechnet das Programm für Sie. Ändern Sie später eine Zahl, wird die Summe von allein neu berechnet, ohne dass Sie etwas radieren oder neu schreiben müssen.

Stellen Sie es sich wie einen sehr geduldigen Buchhalter vor: Er verrechnet sich nie, beschwert sich nie und rechnet jede Änderung sofort nach.

Wofür sich Tabellen im Alltag lohnen

Sie brauchen kein Unternehmen, um von Tabellen zu profitieren. Typische Beispiele aus dem Privatleben:

Als Faustregel gilt: Sobald etwas aus Zeilen und Spalten besteht oder gerechnet werden soll, ist das Tabellenprogramm das richtige Werkzeug. Für Briefe und lange Texte bleibt die Textverarbeitung zuständig.

Excel, Calc, Google Tabellen — die Wahl ist Nebensache

Das bekannteste Tabellenprogramm ist Microsoft Excel, gesprochen „Exell“. Es ist Teil des kostenpflichtigen Microsoft-Office-Pakets. Wer nichts ausgeben möchte, nimmt LibreOffice Calc — ein kostenloses Programm, das Sie auf dem Computer installieren. Und Google Tabellen läuft direkt im Browser, wenn Sie ein Google-Konto haben; installiert wird dabei nichts.

Die gute Nachricht: Für diesen Kurs ist es fast gleichgültig, welches Programm Sie nutzen. Alle drei arbeiten nach denselben Grundregeln — dieselben Zellen, dieselben Formeln, dieselben Grundfunktionen. Was Sie hier lernen, gilt überall. Nur einzelne Menüs heißen mal etwas anders oder sitzen an anderer Stelle; davon dürfen Sie sich nicht beirren lassen.

Keine Angst vor dem karierten Blatt

Viele Menschen haben Respekt vor Tabellenprogrammen, weil sie an komplizierte Firmen-Tabellen mit hundert Spalten denken. Dieser Respekt ist unnötig. Sie fangen mit einer Handvoll Kästchen an, und mehr braucht ein Haushaltsbuch auch nicht. Ein Tabellenprogramm ist wie ein Werkzeugkasten: Niemand muss jedes Werkzeug kennen. Wer Hammer und Schraubenzieher beherrscht, kommt im Alltag sehr weit — und genau diese Grundwerkzeuge lernen Sie in den nächsten Lektionen.

Noch ein beruhigender Gedanke: In einer Tabelle können Sie nichts kaputt machen. Jeder Schritt lässt sich mit „Rückgängig“ zurücknehmen, und Sie üben ohnehin an eigenen Übungsdateien.

Merksatz: Ein Tabellenprogramm ist ein kariertes Blatt, das selbst rechnet — und die Grundregeln sind in Excel, LibreOffice Calc und Google Tabellen dieselben.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was ist der größte Vorteil eines Tabellenprogramms gegenüber einer Tabelle auf Papier?

Frage 2 von 3: Welche Aufgabe passt gut zu einem Tabellenprogramm?

Frage 3 von 3: Sie haben kein Microsoft Excel. Können Sie diesen Kurs trotzdem mitmachen?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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