Eine Webseite hat feste Bauteile
Die meisten Webseiten sind ähnlich aufgebaut, so wie die meisten Häuser eine Tür, Fenster und ein Dach haben. Wer diese Bauteile kennt, findet sich auf fast jeder Seite zurecht, auch auf einer, die er zum ersten Mal besucht. Wir schauen uns die Seite von oben nach unten an.
Der Kopfbereich mit dem Menü
Ganz oben steht meist der Name oder das Logo der Seite, also das Firmenzeichen. Daneben oder darunter finden Sie das Menü: eine Reihe von Wörtern wie Start, Angebote, Über uns oder Kontakt. Jedes dieser Wörter ist anklickbar und führt zu einem anderen Bereich der Seite. Das Menü ist wie die Wegweiser im Kaufhaus: Es zeigt Ihnen, welche Abteilungen es gibt.
Auf schmalen Bildschirmen, besonders am Smartphone, versteckt sich das Menü oft hinter drei übereinanderliegenden Strichen. Dieses Zeichen nennt man scherzhaft Hamburger, weil es an ein Brötchen mit Belag erinnert. Ein Tipp darauf klappt das Menü auf.
Ein Klick auf das Logo oben führt übrigens fast immer zurück zur Startseite. Das ist ein praktischer Notausgang, wenn Sie sich auf einer Seite verlaufen haben.
Der Inhaltsbereich
In der Mitte steht der eigentliche Inhalt: Texte, Bilder, Artikel. Hier verbringen Sie die meiste Zeit. Oft müssen Sie scrollen, also die Seite nach oben schieben, um alles zu sehen. Am Computer drehen Sie dafür das Rädchen der Maus, am Smartphone wischen Sie mit dem Finger nach oben.
Die Fußzeile: das Kleingedruckte am Seitenende
Ganz unten, am Ende der Seite, liegt die Fußzeile. Sie ist oft grau oder dunkel hinterlegt. Hier sammeln sich die „Pflichtangaben“: Kontakt, Datenschutz und vor allem das Impressum. Die Fußzeile ist unscheinbar, aber für die nächste Frage sehr wichtig.
Das Impressum: der Ausweis der Seite
Das Impressum ist eine Pflichtangabe: In Deutschland muss fast jede geschäftliche Webseite angeben, wer sie betreibt, mit Namen, Anschrift und Kontaktmöglichkeit. Das Impressum ist also so etwas wie der Ausweis der Seite.
So nutzen Sie es:
- Scrollen Sie ganz nach unten bis zur Fußzeile.
- Klicken Sie auf das Wort Impressum.
- Lesen Sie: Wer steht dort? Eine Firma mit vollständiger deutscher Anschrift? Oder nur ein Postfach in einem fernen Land, oder gar nichts?
Ein vollständiges Impressum ist noch keine Garantie für Ehrlichkeit. Aber ein fehlendes oder offensichtlich unvollständiges Impressum bei einer deutschsprachigen Verkaufsseite ist ein deutliches Warnsignal: Dort möchte jemand nicht sagen, wer er ist. Bei so einer Seite sollten Sie nichts bestellen und nichts eingeben.
Tipp: Machen Sie den Impressums-Blick zur Gewohnheit, bevor Sie irgendwo bestellen: einmal nach unten scrollen, Impressum öffnen, Anschrift prüfen. Das dauert eine halbe Minute.
Das Wichtigste in Kürze
- Oben: Logo und Menü. Das Menü zeigt die Bereiche der Seite, ein Klick aufs Logo führt zur Startseite.
- Am Smartphone versteckt sich das Menü oft hinter drei Strichen.
- Ganz unten liegt die Fußzeile mit Impressum, Datenschutz und Kontakt.
- Das Impressum nennt den Betreiber mit Namen und Anschrift.
- Fehlt das Impressum auf einer Verkaufsseite: Finger weg.
Testen Sie Ihr Wissen
3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.
Frage 1 von 3: Wo finden Sie das Impressum einer Webseite meistens?
Das Impressum ist fast immer in der Fußzeile verlinkt, also ganz unten auf der Seite. Scrollen Sie dazu bis zum Seitenende.
Frage 2 von 3: Was steht im Impressum?
Im Impressum muss der Betreiber der Seite mit Namen und Anschrift stehen. So sehen Sie, wer für die Inhalte verantwortlich ist.
Frage 3 von 3: Eine deutschsprachige Verkaufsseite hat gar kein Impressum. Was ist das für ein Zeichen?
Geschäftliche Seiten müssen in Deutschland ein Impressum haben. Fehlt es, will jemand nicht sagen, wer er ist. Dort sollten Sie nichts bestellen.