Lektion 6 von 7 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 6 Minuten

Cc und Bcc richtig einsetzen

Mehr als ein Empfänger

Bisher ging Ihre Mail an eine Person. Oft soll aber mehr als einer mitlesen: Sie laden die Familie zum Geburtstag ein oder informieren die Nachbarn über das Straßenfest. Neben dem Feld An gibt es dafür zwei weitere Empfängerfelder: Cc und Bcc. Bei manchen Programmen sind sie zunächst versteckt — ein Klick auf das kleine Wort „Cc/Bcc“ neben dem An-Feld blendet sie ein.

Alle drei Felder bewirken dasselbe: Jeder Eingetragene bekommt die vollständige Mail. Der Unterschied liegt darin, wer wen sehen kann und was der Eintrag bedeutet.

An: die Hauptempfänger

In das Feld An gehören die Personen, die direkt gemeint sind — an die sich Ihre Worte richten und von denen Sie vielleicht eine Antwort erwarten. Mehrere Adressen sind erlaubt, sie werden durch Komma getrennt oder einzeln nacheinander eingetragen.

Cc: die offene Kopie

Cc steht für „Carbon Copy“, auf Deutsch Durchschlag — wie früher das Kohlepapier in der Schreibmaschine, das automatisch eine Kopie erzeugte. Wer im Cc steht, bekommt die Mail zur Kenntnis: Er soll informiert sein, muss aber nichts tun.

Beispiel: Sie schreiben dem Vereinsvorsitzenden wegen des Sommerfests und setzen die Kassenwartin ins Cc, damit sie Bescheid weiß.

Wichtig: Cc ist offen. Alle Empfänger — egal ob in An oder Cc — sehen sämtliche Adressen der anderen. Jeder weiß also, wer die Mail noch erhalten hat.

Bcc: die Blindkopie

Bcc steht für „Blind Carbon Copy“, die Blindkopie. Wer hier eingetragen ist, bekommt die Mail ebenfalls — aber kein anderer Empfänger sieht das. Die Bcc-Adressen bleiben unsichtbar, wie ein Brief, der still in einen zweiten Umschlag gesteckt wurde.

Der wichtigste Einsatzfall ist die Rundmail an viele Menschen, die sich untereinander nicht kennen. Stellen Sie sich vor, Sie schicken eine Einladung an 20 Bekannte und tragen alle in An oder Cc ein: Dann kennt hinterher jeder die E-Mail-Adressen aller anderen. Das ist unhöflich und den meisten nicht recht — E-Mail-Adressen sind persönliche Daten. Besser:

  1. Tragen Sie in An Ihre eigene Adresse ein.
  2. Tragen Sie alle 20 Bekannten in Bcc ein.
  3. Jeder bekommt die Einladung, aber niemand sieht die Adressen der anderen.

Merksatz: An = direkt gemeint. Cc = offen zur Kenntnis. Bcc = unsichtbare Kopie, Pflicht bei Rundmails an einander fremde Menschen.

Am Smartphone oder Tablet

Auch in der Mail-App gibt es alle drei Felder. Tippen Sie in das An-Feld oder auf den kleinen Pfeil daneben, klappen Cc und Bcc auf. Der Rest funktioniert genau wie am Computer.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was bedeutet es, wenn jemand im Feld Cc steht?

Frage 2 von 3: Was ist der Unterschied bei Bcc?

Frage 3 von 3: Sie schicken eine Einladung an 20 Bekannte, die sich untereinander nicht kennen. Welches Feld ist richtig?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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