Lektion 4 von 6 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 7 Minuten

Versand, Lieferung, Sendungsverfolgung

Vom Bestellknopf bis zur Haustür

Nach der Bestellung passiert beim Händler dreierlei, und zu jedem Schritt bekommen Sie meist eine E-Mail: die Bestellbestätigung (sofort), die Versandbestätigung (sobald das Paket unterwegs ist) und manchmal eine Ankündigung des Zustelltags. Zwischen Bestellung und Versand können je nach Händler ein bis mehrere Tage liegen; die voraussichtliche Lieferzeit stand schon beim Artikel, etwa „Lieferzeit 2 bis 4 Werktage“.

Gebracht wird das Paket von einem Paketdienst, in Deutschland zum Beispiel DHL, Hermes, DPD oder GLS. Welcher es ist, entscheidet der Händler, und es steht in der Versandbestätigung.

Die Sendungsverfolgung: dem Paket zusehen

In der Versandbestätigung finden Sie meist eine Sendungsnummer, auch Tracking-Nummer genannt, gesprochen „Träcking“, also Verfolgungsnummer. Damit können Sie im Internet nachsehen, wo Ihr Paket gerade ist: Entweder klicken Sie auf den Link in der E-Mail des Händlers, oder Sie geben die Nummer auf der offiziellen Internetseite des Paketdienstes ein.

Dort sehen Sie Stationen wie „Paket im Verteilzentrum“, „in Zustellung“ und schließlich „zugestellt“. Das ist praktisch, um zu wissen, wann sich das Warten am Klingelknopf lohnt. Aber Vorsicht bei einem beliebten Betrugstrick: SMS oder E-Mails, die angeblich vom Paketdienst kommen und für ein paar Euro „Zollgebühr“ oder „Lagerkosten“ auf einen Link locken. Tippen Sie solche Links nicht an. Prüfen Sie den Paketstatus nur über den Link aus der echten Versandbestätigung oder direkt auf der Seite des Paketdienstes.

Wenn Sie nicht zu Hause sind

Kein Grund zur Sorge: Pakete kommen auch ohne Sie an ihr Ziel. Üblich sind drei Wege: Der Bote gibt das Paket bei Nachbarn ab und wirft eine Benachrichtigung ein. Oder er bringt es in eine Filiale oder einen Paketshop in Ihrer Nähe, wo Sie es mit der Benachrichtigungskarte und dem Ausweis abholen. Oder Sie haben vorher einen Ablageort erlaubt, etwa „Garage“ oder eine Paketbox. Manche Paketdienste bieten zudem an, den Zustelltag über ihre Internetseite zu verschieben.

Ein Tipp: Lassen Sie teure Ware nicht dauerhaft an einen offenen Ablageort legen. Für wertvolle Sendungen ist die Abholung in der Filiale die sicherste Variante.

Verspätet, beschädigt oder verschwunden

Auch hier sind Sie gut geschützt, denn beim Kauf als Privatkundin oder Privatkunde trägt der Händler das Versandrisiko. Das bedeutet: Ihr Ansprechpartner ist immer der Händler, nicht der Paketdienst.

Bleiben Sie dabei freundlich, aber bestimmt; per E-Mail haben Sie alles schriftlich.

Merksatz: Bei Problemen mit dem Paket ist der Händler zuständig, nicht der Paketdienst. Und Paket-SMS mit Zahlungslinks sind Betrug.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Was ist eine Sendungsnummer?

Frage 2 von 3: Ihr bestelltes Paket kommt laut Sendungsverfolgung als „zugestellt“ an, aber Sie haben nichts erhalten. Wer trägt beim Kauf im Onlineshop das Risiko des Transportwegs?

Frage 3 von 3: Sie erhalten eine SMS: „Ihr Paket wartet, zahlen Sie 1,99 Euro Zollgebühr über diesen Link.“ Sie erwarten tatsächlich ein Paket. Was tun Sie?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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