Lektion 3 von 6 im Modul „Lektionen“ — Lesezeit etwa 8 Minuten

Automatische Sicherung einrichten (Windows, macOS, Handy)

Das beste Backup ist das, an das niemand denken muss

Die häufigste Backup-Panne ist nicht kaputte Technik, sondern der Mensch: „Mache ich am Wochenende“ — und dann vergehen Monate. Deshalb gilt in diesem Kurs das Prinzip Automatik. Windows, macOS und Ihr Handy bringen dafür alles mit; Zusatzprogramme braucht es nicht. Einmal eingerichtet, läuft die Sicherung im Hintergrund mit, still wie eine Heizung. Für den Computer brauchen Sie eine externe Festplatte; für den Anfang reicht ein Modell mit reichlich Platz aus dem Elektromarkt.

Windows: der Dateiversionsverlauf

Windows nennt seine automatische Sicherung Dateiversionsverlauf. Der Name ist Programm: Er sichert Ihre persönlichen Ordner — Dokumente, Bilder, Musik, Desktop — regelmäßig auf die externe Festplatte und hebt dabei ältere Fassungen jeder Datei auf. So einrichten:

  1. Schließen Sie die externe Festplatte an.
  2. Öffnen Sie die Einstellungen und suchen Sie im Suchfeld nach „Dateiversionsverlauf“. Je nach Windows-Version heißt der Weg leicht anders — das Suchfeld findet ihn zuverlässig.
  3. Wählen Sie die externe Festplatte als Ziel und schalten Sie die Funktion ein.

Ab jetzt sichert Windows von selbst, sobald die Platte angeschlossen ist. Beim Schreibtisch-Computer lassen Sie sie am besten dauerhaft stecken. Beim Laptop hat sich ein fester Rhythmus bewährt: etwa jeden Sonntag beim Frühstück anstecken, Windows holt dann alles Versäumte nach.

macOS: Time Machine

Apple-Computer bringen Time Machine mit, gesprochen „Taim Maschien“, auf Deutsch Zeitmaschine — der Name verspricht nicht zu viel, denn sie kann jeden früheren Stand wieder hervorholen. Die Einrichtung ist noch einfacher: Externe Festplatte anschließen, und meist fragt der Mac von selbst, ob er sie für Time Machine verwenden soll. Zustimmen, fertig. Falls die Frage nicht erscheint: in den Systemeinstellungen nach „Time Machine“ suchen und die Platte als Sicherungsziel wählen. Time Machine sichert danach stündlich alle Änderungen, solange die Platte verbunden ist — auch hier gilt die Sonntagsroutine für Laptop-Haushalte.

Das Handy: meist schon halb erledigt

Handys sichern sich in die Cloud ihres Herstellers — bei Android zu Google, beim iPhone zu Apple. Oft ist das schon aktiv, aber verlassen Sie sich nicht darauf: Prüfen Sie es. Suchen Sie in den Einstellungen nach „Sicherung“ oder „Backup“; der genaue Weg unterscheidet sich je nach Gerät. Zwei Punkte verdienen besondere Aufmerksamkeit:

Merksatz: Richten Sie die Sicherung einmal ordentlich ein und machen Sie sie zur Automatik — Disziplin ist eine schlechte Backup-Strategie.

Das Wichtigste in Kürze

Testen Sie Ihr Wissen

3 kurze Fragen zu dieser Lektion. Klicken Sie auf die Antwort, die Sie für richtig halten.

Frage 1 von 3: Wie heißt die eingebaute automatische Sicherung von Windows?

Frage 2 von 3: Warum ist eine automatische Sicherung der manuellen überlegen?

Frage 3 von 3: Sie richten den Dateiversionsverlauf ein, aber die externe Festplatte ist meist nicht angeschlossen. Was bedeutet das?

Die Lektion bekommt ihren grünen Haken, sobald Sie alle Fragen oben richtig beantwortet haben. Weiterblättern können Sie jederzeit.

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